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Auf dieser Seite
finden sich Bilder die im Jahre 2009 anläßlich eine
Österreichaufenthaltes entstanden sind. Diese Bilder dokumentieren
unvollständig einen
Teil des Fahrzeugbestandes der Ybbstalbahn.
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Leider befandet sich
die Ybbstalbahn nach mehreren Unwettern in einem sehr bedauerswerten
Zustand. Gefahren werden konnte deshalb zum Zeitpunkt meines Besuches
im August 2009 nur bis Gstadt. Von dort aus gab es
Schienenersatzverkehr.
Hinter dem Bahnhof
Gstadt fand ich in den Streckenästen nach Ybbsitz und Lunz am See
zwei Sperrtafeln. Bahn und Anrainergemeinden waren zu der Zeit mit der
Klärung der Zuständigkeiten der Instandsetzungskosten
beschäftigt. Ob diese zwischenzeitlich erfolgte, vermag ich nicht
zu sagen.
Schon 2008 war eine Befahrung der Strecke nicht möglich. Für
den interessierten Bürger und Gast, ist nicht nachzuvollziehen,
dass ein landschaftlich so reizvolles Gebiet, wie das Ybbstal, das auch
kulturell viel zu bieten hat, nicht entsprechend von der Bahn und
den Gemeinden gemeinsam behutsam und mit Augenmaß touristisch
genutzt wird. Befände sich dieses Tal in der Schweiz, gäbe es
dort längst einen Ybbstal Express, mit allem touristschen
Schnickschnak, wie er dort dazu gehört.
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Ende der
Ybbstalbahn im August 2009 in der Ausfahrt von Gstadt Richtung Ybbssitz
und Lunz a. See.
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In Waidhofen: Waggons
für den Gelistransport....
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...und
beladene Schotterwagen abgestellt gegenüberbn dem Bahnsteig der
Schmalspurbahn.
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Es steht zu hoffen,
dass die Bahn bald wieder fährt und dann..... hoffen wir weiter!
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Das in Waidhofen
zusammengezogene Fahrzeugmaterial.
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Krimmler Waggons
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2095 009 und 2095 008
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Der Schafkäs
Express
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Der Schneepflug
erinnert an eine Lok als "Ausgangsmaterial"
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Nachtrag /Kommentar
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Wie aus verschiedenen
Presseberichten zu entnehmen war, wird es wohl keine Wiederbelebung der
Ybbstalbahn geben. Als Außenstehender gewinnt man den Eindruck,
dass es hier nicht um ein "Nichtkönnen", sondern um ein
"Nichtwollen" geht und darum, bestimmte Lobbyinteressen zu vertreten.
Nachdem das Gebiet um den Ötscher auch ein Landschaftsschtuzgebiet
bzw. Naturschutzgebiet ist, sollten sich die Verantwortlichen
überlegen, wie man diesen Umstand touristisch schonened und
für die dort lebenden Menschen wirtschaftlich vernünftig
nutzbar macht. Das Verhalten von Politik und Bahn ist um so
unverständlicher, da die Erfahrungen im deutschen Harz oder
im schweizer Waldenburger Tal, wo nach der Wiedervereinigung bzw. nach
der erfolgreichen Sanierung der kleinsten (760 mm ) Schmalspurbahn der
Schweiz durch gezielte Maßnahmen wie Taktverkehr und
entsprechende touristische Angebote, diese Bahnen äußerst
erfolgreich sind. Doch soweit bräuchten die NÖ Politiker und
Wirtschaftsbosse gar nicht reisen. Im eigenen Land belegen
Zillertalbahn, Pinzgauerbahn und andere nur all zu beredt, was
möglich ist, frei nach dem Motto: wo ein Wille ist, ist auch ein
(erfolgreicher!) Weg.
Wir, meine Frau und ich, empfanden es als ein Unding, dass eine Bahn
die auf dem größen Teil ihres Streckennetzes 2008 und 2009
nur deshalb nicht befahrbar war, weil in kleinen Teilbereichen
Unterbrechungen vorhanden waren. Wie am Schalter in Waidhofen 2009 und
2008 zu erfahren war, nahm mandiesen Umstand ganz offensichtlich als
willkommenenAnlaß lieber um Zuständigkeiten zu streiten, als
eine Bahn, die den Auftrag hat, öffentlichen Verkehr, gleich
welcher Art wahrzunehmen und anzubieten, darin zu unterstützen,
diese Aufgabe wirtschaftlich und sinnvoll wahrnehmen zu können.
dfoch solche Schildbürgerstreiche gibt es auch viel in deutscher
Poitik.
Wer also die Schönheiten des Ybbstals und des Raumes, den die Bahn
erschließt, kennen lernen will, der muß das Auto zum
Sightseeing nehmen, anstatt bequem, wie in den Zügen des
Zillertals oder der Rhätischen Bahn zu reisen. Dass dabei auch
eine latente Unfallgefahr mit unterwegs ist, sein nur nebenbei
erwähnt, denn man will ja was von der grandiosen Landschaft sehen
und hat dasAuge nicht nur auf der Straße! Und dass diese
Landschaft sehenswert ist, ist unbesritten.
Hier recht sich nun unter Umständen auch wirtschaftlichder
Umstand,dass man das, was man hatte, über Jahrzehnte nicht
gepflegt hat, nämlich eine vorhandene und bis zu einem bestimmten
Zeitpunkt verläßliche und funktionierende Technik und
Infrastruktur einer Bahn. Doch wer nicht schätzt, was er hat, wird
es erst zu schätzen wissen, wenn er es nicht mehr hat.
Im Übrigen kann man auch vom energiebewußten Gesichtspunkt
nur kopfschüttelnd dieses politische Hickhack zur Kenntnis nehmen.
Doch das scheint die Betroffenen nicht sonderlich zu jucken. Der "Floh"
hat noch nicht zu sehr gebissen.
H.-P. Weigel
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