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Darf
ich vorstellen: die beiden Hauptakteure bei dem Einsatz, die
Flaggschiffe, Zugmaschinen mit 800 und 601 PS von ÖAF und Steyr und im
Hintergrund einer der beiden Plattformwagen, mit denen die beiden
Trafos, transportiert wurden.
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Eine
der beiden Zugmaschinen rangierte den 1000-Füßler unter den ersten
Trafo. Ein 500- Tonnen Kran aus dem Hause Liebherr, der von Schmidbauer
gestellt wurde, hob den Koloss hoch.
Mit
einem Gabelstapler wurden die
Stahlträger und die Elefantenfüße, auf denen der Trafo ruhte, entfernt
und danach auf dem Plattformtieflader abgesetzt.
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Nach
Beendigung des Manövers kuppelte die Zugmaschine um und zog den Trafo
weg, um ihn dann rückwärts bis zur Abfahrt in Warteposition zu
rangieren. Danach war der zweite Trafo an der Reihe.
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Hier
rangiert die 601 PS starke Steyr den Transporter unter den Trafo.
Pünktlich um 19.00 Uhr: der erste Trafo im rechten Bild macht
sich auf die
Reise.
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Es
dämmert bereits, als der Konvoi mit dem ersten Trafo, bestehend aus
Polizei,
dem Schwertransport, einem Begleitfahrzeug, meiner Wenigkeit und einem
Schlußfahrzeug, mit dem ersten Trafo Richtung Hafen abbiegen. Die
Verladung beider erfolgt zügig, ohne Probleme. Der Trafo ist angehoben.
Gleich wird der Kran sich drehen, um den Koloss im Bauch des Schiffes
verschwinden zu lassen.
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Der
zweite Trafo ist eingetroffen. Es hat stark
abgekühlt. Am Wasser entsteht Nebel, die eingeschal-
teten
Scheinwerfer
verbreiten ein diffuses Licht. Dennoch geht die Verladung zügig voran.
Um 24.00 Uhr ist alles vorbei. Die beiden Trafos stehen sicher im Rumpf
der RoRo Simmental.
Die
beiden Bilder zeigen das Anschlagen der armdicken Trossen, mit
denen die Schwergewichte verladen wurden und das Anheben des zweiten
Umformers.
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In
einer weiteren Aktion wurden ein 315 Tonnen und ein 300 Tonnen
wiegender Trafo transportiert.
Transportmaße:
Breite 4,00 m, Höhe 6,00 Meter.
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Hinter
diesen Mauern befindet sich das Prüffeld der Trafo Union von Siemens
mit zwei ca. 500 Tonnen tragenden Hallenkranen. Während der 315 Tonnen
Trafo bereits verzurrt auf dem Tieflader steht und auf die Abfahrt
wartet,
befindet sich der 300 Tonner hier in dieser Halle. Hier
erfolgten die Vorbereitungen für seine Verladung. Das Betretender
Halle und das Fotografieren darin war strengstens
untersagt.
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Als
ich am Ausgangspunkt der "Show" ankomme, ist der größere der beiden
Trafos schon verladen und steht abfahrbereit auf dem Hof. Der 500
Tonnen Kran von Schmidbauer wurde abgebaut und zum Hafen umgesetzt, um
dort gemeinsam mit dem LTM 1800 von Felbermayr die Verladung in das
Schiff vorzunehmen.
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In
Absprache und Begleitung durch die Polizei starten wir kurz nach
18.30 Uhr .
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Der
Transport ist nach ca 10 Minuten am Nadelöhr, der Minervabrücke,
angekommen. Bei einer Transporthöhe von 6,00 Metern und einer
Brückenhöhe von 6,05 m keine leichte Aufgabe, den Transport hindurch zu
manövrieren. Während sich dahinter die Fahrzeuge
stauen, rückt der Koloss Zentimeter um Zentimeter vor. Der
Unfallhilfswagen der VAG dient als Kontrollfahrzeug. Nach über einer
Stunde Vorantastens ist die Engstelle genommen. Der Transport hält kurz
an um die sich stauenden Fahrzeuge vorbei zu lassen. Danach geht es zur
nächsten Hürde weiter, der Einmündung der Katzwanger Straße, wo die
Oberleitung der Straßenbahn anzuheben, bzw. Tragseile davon zu
entfernen sind. |

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Warten
auf das Signal die Kreuzung überqueren zu können. Mittlerweile stauen
sich die Fahrzeuge wieder.
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Nach
gut 2 Stunden Fahrt ist der Transport am Kai angekommen.
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Zügig
geht die Verladung von statten. Das Gespann fährt sofort nach der
Entladung zurück um Trafo Nr. 2 aus der Prüffeldhalle abzuholen.
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Während
die Verladung von Trafo eins am Hafen auf vollen Touren läuft, wird
nach der Ankunft das
Transporters in der Prüfhalle der zweite Trafo zur Reise fertig
gemacht. Gegen 0.30 Uhr hatte eine erschöpfte Mannschaft
alles in "trockenen Tüchern".
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