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H.-P.Weigel



-Vorbilder Baustellenreportagen-


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Baustellenbericht Pipelinebau

Vor einigen Tagen hatte ich Gelegenheit, beim Neubau einer Pipelinebaustelle Fotos zu machen. Hier der Bericht.


Angetreten sind große Bagger,um den Graben auszuheben. Der feste Boden erlaubt das Arbeiten mit geringem Böschungswinkeln. der Hitachi im rechten Bild war gerade direkt vom Händler auf die baustelle geliefert worden. An der Schaufel hängt noch mit Stahlband befestigt die Palette, auf der er für den Transport gesichert war.


Hier sehen wir einen Komatsu Rohrleger und einen Sennebogen Bagger die im Duet die Rohre einheben. Für die Elektro-Schweißarbeiten ist eine Liebherr Raupe mit Schweißgenerator und Schutzgasflaschen ausgerüstet. Das Zelt am Kran der Raupe dient dem Schweißer als Wetterschutz.


Langsam verläßt die Raupe den Aufgeworfenen Hügel aus Aushub. Deutlich zu erkennen der Tank unter der Plattform des Generators.


Auf einer Hydraulischen Hubeinrichtung sind die Schutzgasflaschenbefestigt. Bagger und Raupen sind zur Seite gefahren um der Raupe platz zum Rangieren zu lassen.


Bagger und Raupe fahren in Position, um das zwischen Ihnen liegende Rohr aufzunehmen und "schweißgerecht" in Position zu bringen.

Im Vergleich zum Bagger sieht man erst, wie lang der Seitenbaum des Rohrlegers ist. Sonnenschirm auf der Raupe, nicht nur in USA!


An anderer Stellesind zwei Komatsu Rohrleger damit beschäftigt, die geschweißten Rohre In Position zu bringen, um sie danach in den Graben zu senken, wo sie mit den schon vorhandenen Strang verschweißt werden. Rechts oben ein großer Humuslöffel für den Komatsu 340.

Die Box in der Hand des Raupenfahrers verrät: es ist Zeit zur Mittagspause!


Sobald der Komatsu letzte Rämarbeiten am graben erledigt hat, wird abgesenkt.
Ab morgen gibt es hier für einige Tage kein Durchkommen mehr. Dann muß die ausgeschilderte Umleitung genommen werden.
Piplinebau die Zweite. Vor einigen Tagen konnte ich erleben, was ich kaum zu hoffen gewagt habe: Rohrleger im Einsatz!
Im Raum Neustadt/Donau wurde direkt neben der Bundesstraße eine Gaspipeline verlegt. Ich konnte zufällig Zeuge sein, wie innerhalb weniger Minuten 300 Meter Rohr in den Graben gelegt werden.  

Nachdem der Rohrleger oben in Position gebracht war, wurde mit dem Haken ohne Tragband das Rohr am Ende einfach angehoben.



Von den drei mit laufendem Motor abgestellten Geräten rangierte die vorderste zunächst in Position (Bild oben recht und unten). Der Überhang des linken  Raupenschiffes der anhebenden Raupe sieht gefährlich aus. Doch das ausgeklappte Gegengewicht scheint der Maschine die notwendige Stabilität zu verleihen. 
Die Platzverhältnisse sind beengt. Für das Rangiermanöver wird der aufgeworfene Wall des Aushubs einfach überfahren.
Aber eine Raupe, will sagen ein Caterpillar, macht das problemlos.

In Position gebracht, wird das Tragband einseitg ausgehängt, ...

...unter dem Rohr durchgeführt...

...wieder eingehängt und das Rohr angehoben. Während dieser Aktion rücken die Raupen zwei und drei nach.

Bei den nachfolgenden Rohrlegern wird das Tragband nur so weit auseinander gespreizt, dass das Rohr wie ein "Faden druch ein Nadelör" gefädelt werden kann.

Raupe zwei übernimmt nun buchstäblich die "tragende Rolle"am Strang, während Raupe eins ihr Tragband entlastet und am Strang ca 50 Meter entlang weiter fährt. Zeitgleich wird das Band von Raupe drei "aufgefädelt".

Das Bild zeigt Raupe eins beim langsamen vorwärtsfahrenden "Auffädeln" des Rohres.
Nachdem alle drei Rohrleger den Strang übernommen haben folgt die vierte Raupe.

Sie übernimmt nach ca. 10-15 Metern das Rohr von Raupe drei.

Nachdem auf diese Weise ca. 100 Meter Rohr in den Traggurten der Rohrleger hängen, beginnt der letzte mit dem Anheben und Ausschweken des Seitenbaumes...

und mit dem Ablassen.

nach und nach folgen die anderen Rohrleger  in der gleichen Weise.

Hier schwebt das Ende noch über dem Graben ...

...um Augenblicke darin zu liegen. Es ist keine optische Täuschung:
die Seitenbäume der vorderen Raupen sind kürzer, als der, der beiden hinteren Raupen.