Homepage von
H.-P.Weigel



-Vorbilder Baustellenreportagen-


zurück
Baustellenbericht U-Bahnbau Nürnberg Friedrich-Ebert-Platz


Von Uwe Wirth, Nürnberg erheilt ich die ersten Bilder vom Beginn des U-bannbaus Nürnberg Friedrich -Ebert-Platz.
Ich danke ihm für die Erlaubnis, diese Bilder ins Netz stellen zu drüfen. Das Copyright liegt ausschließlich bei Uwe Wirth.
Die Grafik oben gibt Aufschluß über den Zeitplan und die Vorgehnesweise beim Bau von Bahnhof und Strecke.

Um den Bahnhof überhaupt bauen zu können, waren umfangreiche Verlegungen der Straße und der Bahn nötig. Leider laigen mir zur zeit darüber keine Bilder vor. Bahn und Straße, die den Platz ursprünglich durchquerten,  wurden an die Westseite des Platzes verlegt.
Augenblicklich werden Gründungsarbeiten und Baugrubensicherungsarbeiten mit dem Erdbohrgerät gemacht. So weit noch nicht erfolgt, werden Versorgungsleitung  umverlegt.

Radlader und Bohrgerät aus einem der Häuser am Ebertplatz aufgenommen.

  Still ruht der See oder besser gesagt die Bauarbeiten. Links von "oben herab" und rechts in "Augenhöhe" mit dem Bohrer.


Und nochmals ein Überblick! Im Hintergrund Mitte der Turm der Friedenskirche und links der Bau 20 des Nordklinikums über den Dächern der Stadt.


Was hat nur der Demag Kran hier vor?


Er hat den Liebherr HC- Kran auf der Ostseite des Platzes aufgebaut und ist hier noch mit dem Einheben des Ballastes beschäftigt.
In der vergangen Woche wurde bereits mit ersten Aushubarbeiten begonnen. Die Firmen Körber und Heffner sind damit  beauftragt.

Gleichzeit wird ein Berliner Verbau erstellt. Stöhrende Rohre werden entfernt.

                        Während wir uns dem Aushub am Ebertpark zuwenden ist auch eine Teilschnittmachineangekommen.
Basis: Ein Liebherr Bagger.

An anderer Stelle wird bereits betoniert. die bewehrung dafür wird mitdem Autokran eingebracht.



Und hier der zum Betonieren fertig gestellte Tunnel.
  
Und hier kommt der Beton dazu.

Was hat es mit diesem Fahrerhaus eines Liebherr Kranes auf sich?

Ob das Fahrerhaus wohl auf diese Teilschnittmachine gehört?

Unstrittig ist das hier der Ausleger mit dem Schneidkopf dafür.

Und hier das Teil nochmals in Großaufnahme.

Mit diesem Ankerbohrgerät werden Löcher für die Zuganker gebohrt.

Hier ist man dabei die Löcher zu bohren

nach Abschluß des Bohrens werden die Anker eingeschoben...

...undnach entsprechender Bewehrung wird Spritzbeton aufgebracht...

...der nach dem aushärten das Erdreich vor abritschen sichert. Die Verschraubungen der Zuganker sind deutlich zu erkennen.

fast ggelichzeitig erfolgt der Aushub der Gurbe mit der künftigen Rampe zur Ein- bzw. Ausfahrt aus der Grube.

Die Betonbauer errichten inzwischen ein weiteres Stück Dach des Schachtes im künftigen Straßenbereich. Es liegt auf den Bohrpfalhen auf.

Blick über den Lagerplatz der Baustelle.

Zwei Silos für Bentonit.

Ohne Kran geht nichts!

Cat 330G

Neben dem Cat 330 ist auch eine Laderaupe im Einsatz. Sie führt das gebaggerte Erdreich dem dem Bagger zur beladung der LKW zu.

Zur Abfuhr kommen verschiedene Fahrzeuge. MAN Hinterkipper Sattelzüge, hier bei der Beladung.

Aber auch Volvo 4-achser Kipper. Das Laden erfolgt nach einem festen Schema.

Dabei wird auf eine möglichst gleichmäßige Verteilung und damit ausgewogene Belagung geachtet.







Auch Dreiachser Kipper kommen zum Einsatz.

Kehrt werdt!

Inzwischen wird der Tunnel weiter mit seiner Decke im künftigen Straßenbereich versehen.

Inzwischen ist man bei umfanhreichen Aushubarbeiten angekommen. Zum Teil sind  dabei auch Fräsarbeiten zu bewältigen.

Der Cat gönnt sich nach getaner Arbeit eine Pause.

Für die Beladung der Fahrzeuge ist ein Komatsu WA 380 im Einsatz.

Was macht eigentlich der komische Bagger? Aha da seht er im neuen Farbkleid.

Offenbar wurden hier Teile von Liebherr eingebaut. Evtl. ist diese Teilschnittmaschine sogar ein Sondergerät aus diesem Hause!

Die Rampe aus der Grube ist weitgehend befestigt.

Wo vorhin noch ein Cat 320 mit Fräse zu beobachten war, sind nun diese beiden Bagger zu Gange.

Cat und Kom, die zwei Rivalen friedlich vereint.

Wenn ich groß bin, seh´ ich aus wie meine Schwester, die D11!

Ob die Insassen der historischen Tram wohl zur Besichtugngstour hier her unterwegs sind oder waren?

In den vergangenen Monaten hat sich einiges auf unserer U-bahn-Baustelle getan. Wo im September und Oktober noch eine große Baugrube war, fahren heute bereits wieder Autos und die Gleise für die Straßenbahn werden auch wieder in ihre ursprünglich Lage rückgebaut. Gleichzeitig wird der Lagerplatz beherrscht von dem, was man künftig für den bergmännischen Vortrieb des Stollens benötigt. Grubenholz, Schalungen, Container aller Größen und Ausführungen. Nicht weg zu denken: der Ahlmann Schwenklader, ein außerordentlich vielseitiges Gerät.  

Zwischen den sauber gestapelten Utensilen ein neuer, mächtiger Liebherr 566 Radlader....

...und neben der Feldwerkstatt der Bus des Arbeitsmedizinischen Dienstes der Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft.
Für den Dioramenbauer sicher interessant: die auf dem Lagerplatz der Baustelle gestapelten Dinge. Kabelrolle, Gitterboxen, Holz, Betonteile, Schläuche, Container, Hölzerne Doppel-T-Träger für Schalungen und anderes, Container mit Gasflaschen und, und, und... .
Und zwischen dem an der Baustelle vorbei fahrenden dichten Verkehr die Anlieferung eines größeren Volvo Radladers.

Während die Firma Bögl mit ihren, für den bergmännischen Vortrieb benötigten Maschinen auf der Baustelle einzughält,...

 ...rückt die Firma Körber / Heffner mit ihren Gerätschaften und Fahrzeugen ab.

Dieses Bild machtdeutlich wieviel Platz das Abladen des Laders benötigt.

Und dann ist auch schon alles vorbei!?

Nein, denn auch im Untergrund tut sich was. Unsere Teilschnittmaschine ist "hinabgestiegen" in die Dunkelheit und wird sich bald durch den Untergrund der Stadt in Richtung Kaulbachplatz fressen. Gut zu sehen ist der auf der Wand angezeichnete obere Tunnelbogen.
Erkennbar in dieser Aufnahme ist nur der Fräskopf und der Ausleger des Schrämmbaggers.

Und hier die Maschine von rechts hinten . Siloeinheiten mit Trockenbaustoff stehen bereit um von hier aus, bei Bedarf, daraus in Verbindung mit Wasser, Spritzbeton werden zu lassen.
                           
Dieses in Bildmitte gezeigte Fahrzeug ist für den ausschließlichen Transport unter Tage gedacht und kommt nur selten ans Tageslicht....

...wie hier bei der Lieferung von Baustahlmatten in den Untergrund...

...Doch vorher vorsicht bei Rückwärtsfahren. Überall liegt Gerät und Material.

und manchmal gibt es auch Tageslicht und Pausen....

Kaelble Untertagekipper abgestellt ....

...und im Begriff sich ins Dunkel zurückzuziehen.

Wer baut, baut auf Zement, den Kunststein aus dem Silo. Und hier kommt Nachschub.

Und dann war lange Pause.... alles spielte sich im untergrund ab, bis....

.....ja, bis dieser Karn anrückte und Stellung bezog um...

längst im Untergrund verschollene Geräte ans Tageslicht zu holen. hier wird ein Betonmischer fach uns sachgerecht angeschlagen...

...angehoben und gedreht...
...und anschließend nach oben gezogen.

Auch die anderen Geräte kommen langsamaber sicher wieder ans tageslich. Ein zeichen dafür, dass die Arbeiten am Tunnel zum Ende kommen.

Gebe Gott, dass Nürnberg keine zweites Köln wird!

Radlader und Untertagetransporter sind bereit für eine Verlegung

Auch der Schrämmbagger sieht wieder Tageslicht. Ob er wieder zerlegt wird? Ein unglaublicher Koloss! mit elektrischem Antrieb!



Was ist den das für eine Ranieraktion!? Da wird ja der Tunnelbagger abgeholt!
Schabde dass das Beladen nicht auch noch dokumentiert werden konnte. Aber man ist ja schon damit zufrieden. Schön dass das geklappt hat.

Servus, machs gut!

Und dann ist er ja doch nochmal zu sehen. Vorne auf der Hauptstraße. gut dass es die Ampel hier gibt....

...da kan man nochmal einen Blick uaf die fünfachsige Zugmaschine aus der Nähe werfen, bevor der Tieflader mit Bagger Richtung Autobahn entschwindet.