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.-P. Weigel


Staßfurt 2010

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Am 25.09.2010 fand in Staßfurt, im BW der dortigen Eisenbahnfreunde, eine sehr interessante Ausstellung statt. Der Verein hatte sich alle Mühe gegeben und interessante Exponate gezeigt. Daneben gab es Scheinanfahrten mit einem Güterzug und Mitfahrten auf dem Führerstand einer Dampflok. Highlight war für mich aber die Anwesenheit eines der drei seltenen zu sehenden, 160 Tonnen tragenden Eisenbahnkrane.  Ein besonderer Leckerbissen war es, die Abrüstung des Kranes zu erleben, der hier auf der Seite auch eine entsprechende Dokumentation gewidmet ist.
Schade nur, dass das Wetter dem Verein so einen dicken Strich durch die Veranstaltung gemacht hat.  Es goß ohne Unterlaß, was auch die nicht ganz reizlosen Aufnahmen mit Regentrpfen auf dem Ojektiv bestätigen.  Ich hätte den Veranstaltern mehr Besucher gewünscht.Trotzdem war es eine schöne und gute Veranstaltung. Herzlichen Dank für allen Einsatz von dieser Stelle an die Vereinsmitglieder, die auch sehr um das leibliche Wohl besorgt waren und auch dem Kauflustigen mit einer Börse gerecht wurden.

Wer mit der Bahn nach Staßfurt kam, konnte den V100 Shuttle benutzen.



Hier halten auch Züge der Reihe 642 aus und nach Magdeburg, hier in Doppeltraktion.

Und ab geht´s!

Abgestellte Autotransportwaggons einer Eschborner PKW-Spedition.

Der "fliegende Mageburger" kommt mit fast 10 Minuten Verspätung an. Nichts ungewöhnliches bei der Bahn, die so modernes Fahrzeugmaterial hat.

Und dann sind wir schon mitten drin in der Austsellung der Eisenbahnfreunde Staßfurt. Hier ein Säuretopfwagen.

Gedeckter Güterwagen

Tankwagen der DR

Sprengwagen für Chorsäure zur Unkrautvernichtung und KöF II. Im Hintergrund der 160 Tonner

DR Schüttgutwagen



Arbeitswagen der DR

Die 10 Waggons des Museumszuges waren gut aufgearbeitet.

Nochmals der Zug von der "Lokseite"

Schneepflug mit Lademaßüberschreitung

Noch´n Gedicht: Schlackewagen der DRaus einem Tender entstanden.

DR Klimaschneepflug...



Und hier die Schneeschleuder

Turmwagen 188001-2 von der Seite...

...und von schräg vorne.

52 8184 bei der Scheinanfahrt mit Güterzug...

... und allein für sich.



imposante Schlechtwetterbilder.





Mit 441486 konnten Mitfahrten auf dem Führerstand gemacht werden.

Aufgearbeitete Loks



















Auch sie war mit vertreten: 118586





Blick auf Drehscheibe und Ringlokschuppen
441182 und 503695 im Schuppen



Dampfspeicherlok

Kleinkran am Schuppen



Stelldichein vor dem Lokschuppen













01005 von beiden Seiten gesehen (oben und unten)




112708 war Zuglok des Kranzuges



V100.01 des Regio Schienen Services.

Impressionen eines Lkoschuppens








Solche Krane wurden bei der DR mit Elekrtogreifern zum Bekohlen der Loks eingesetzt, aber nicht nur dafür.


Es gab verschiedene Auslegerkonfigrationen für den Grundkran.




Filigraner Fachwerkausleger


Der 160 Tonnen Eisenbahkran der DB

Insgesamt gibt es von diesem Gerät nur drei Exemplare. Sie sind in Leipzig, Fulda (früher Würzburg) und Dortmund stationiert. Ihre maximale Tragkraft liegt bei 160 Tonnen bei 7 m Ausladung. Mit dem Hilfshub können 32 Tonnen bei 19 m Ausladung gehoben werden.  Eingesetzt werden diese schweren Geräte nicht nur für Bergungen, sondern auch bei anderen Kranarbeiten. So war z. B. der Leipziger Kran kürzlich für Arbeiten im Nürnberger Rangierbahnhof eingesetzt.

Kranwagen mit Gegengewichtswagen in Staßfurt. Alle Antriebe zum Aufrüsten werden über den Kran gesteuert, auch das An- und Abbauen, Heranfahren und Arretieren der Gegengewichte auf dem Gegengewichtswagen. 

Anläßlich des Aufenthaltes in Staßfurt war der Kran nur mit einem Gegengewicht aufgerüstet.

Zur Demonstration diente ein Lokomotivradsatz.


Da die Gegengewichte so konstruiert sind, dass sie sowohl von der rechten als auch von der linken Stirnseite des Kranseite anbaubar sind, sind sie auch auf beiden Seiten beschriftet. Links Blick auf den Gegengewichtswagen.

Zum Kranzug gehören auch dieser Gerätewagen.... 



und ein Wohn-Schlafwagen für die diensthabende Mannschaft. Nur für einen Kran gibt es einen kombinerten Waggon, in dem Geräteabteil und Wohnschlafabteil gemeinsam untergebracht sind.

Im Gegensatz zu modernen Fahrzerugkranen wird hier Krantechnik noch sichtbar. Das bild zeigt die Klapphydraulik für die Stützen und die Sicherungsbefestigung für den Fahrzustand. Massive Holzunterlagen mit Eisensträgern nehmen die Kräfte bie denkranarbeiten auf und leiten sie in den Boden.  

Insgesamt verfügt der Kran über  5 Winden. Eine Doppelwinde für den Ausleger, je eine Winde für den Haupt- und den Hilfshub und eine kleine Winde vor dem Fahrerhaus. 

Wie bei vielen Dienstwagen ist das Abstoßen und abrollen bei deisen Wagen verboten.

Die Kabine schräg von vorne. Der Zugang erfolgt von hinten über den Kran.

Seitlich am Fahrerhaus eine Tabelle mit Werten von Ausladung und Tragkraft (gelb). Der Neigungswinkel des Auslegers gibt Auskunft darüber.

Aufstiege, Handbremsrad und jede Menge Anweisungen findensich auf en rahmenteilen von Ober- und Unterwagen.






Blick auf die Winden und die Innenkonstruktion des Auslegers. Die runden stummelsinddie auflagen des A-Bockes, darüber, in der Mitte die Gleitbahnen für die Umlenkrollen im A-Bock. 

Auch unabgestützt kann der Kran zum einsatz kommen. z. b. während des Auf- oder Abrüstens. Ein Getriebe erlaugt es den Kran mit bis zu 6 Km/h am Einsatzort zu verfahren.  

Während der Gegengewichtswagen nurdie Gewichte transportiert, sind auf dem Schutzwagen auch die Unteralgen für die Stützen und anderes mehr untergebracht. Hier ist der Kran gerade dabei die unteralgen auf den Schutzwagen zu verladen.



Blick über den Schutzwagenund verladung der beiden anderen Matratzen.

Im vorderen Teil des Waggons befindet sich eine mobile Tankanlage mit 950 Litern Fassungsvermögen für Dieselkraftstoff zum  Betanken des Krans.

Statt eines Bohlenbelages Gitterroste. 

Ist alles verstaut, wird der Kranarm abgelegt, bevor das Gegengewicht demontiert wird.

Da der Oberwagen gegen Verdrehen gesichert wird, wird der Ausleger zum Transport von Oberwagen entkoppelt und hydraulisch etwas nach vorne verschoben.

Um das Gegengewicht auf dem gegengewichtswagen ablegen zu können, muß der Waggon ganz nahe an den Kran herangezogen werden, bzw. der Kran rückwärts an den Waggon heran fahren. da mit das möglich ist müssen aber die Puffer des Krans entriegelt und zur Seite geschwenkt werden. Der Waggon wird mit der Handbremse festgestellt, der Kran fährt auf Anweisung langsamst rückwärts.

Ist das Roundevuz erfolgt, wird eine Hydraulische verbindung zwischen kranund gegengewichtswagen hergestellt.

Nun wird das gesicherte Gewicht entriegelt, und über den Hydraulikzylinder und der daran befindlichen Kette....

...auf den Gegengewichtswagen herabgelassen. Man beachte den Zusand der Federung des Waggons vor und nach der Aktion.

Mit Hilfe der Bordhydraulik wird das Gewicht an seinen Platz verschoben... .

..und dort für den Transport gesichert.

Nachdem die Bremse bei dem Waggon wieder frei gegeben wurde, der Kran etwas vorgefahren war und die Puffer wieder zurück geschwenkt und verriegelt wurden, stand einer Kupplung mit dem Mannschafts- und Gerätewagen nichts mehr im Weg. Der Zug ist wieder einsatzbereit.




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