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H.-P. Weigel
Modelle Bagger

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Bei der Präsentation beschränke ich mich auf Neu- und  Umbauten sowie auf interessante, für diesen Zweck geeignete Modelle. Nicht gezeigt werden die hinlänglich bekannten Modelle der Großserienhersteller. In knappen Worten wird umrissen, aus welchen handelsüblichen Modellen die neuen Typen entstanden sind.




Schon immer interessierte es mich, ob es auch 2-Weg-Bagger für Schmalspurbahnen gibt. Im Sommer letzten Jahres begegnete ich in Waidhofen an der Ybbs tatsächlich einem solchen Gerät.  Es war ein Atlas 1304 AWE4. Er verfügte auch über eine Doppelkabine.Bilder davon finden sich unter Vorbilder Baugeräte und unter Gleisbau. Später sah ich noch einen zweiten Typ, von dem ich aber leider keine Bilder machen konnte, jedoch ohne Doppelkabine. Er stand Pate für das hier realisierte Modell.


Was wurde verändert? Bei einem Fahrgestell wurde die Pendelachse entfernt, beim anderen die Achse mit dem Planierschild. Die beiden Teile mit dem Planierschild wurden zu einem Fahrwerk zusammengebaut. Die Planierschilder selbst an der Halterung entfernt. Die Zwillingsbereifung wurde surch Supersingleräder ersetzt. Auf der Drehbank entstanden die Walzen für den Antrieb durch die Räder, auf der Fräse aus Kunststoff die Führungsräder für  die Gleisfahrt. Diese Teile wurden entsprechend den Aufnahmen das Vorbildes zusammengebaut und in die Aufnahme des Schildes eingaut.
Der Oberwagen und der Ausleger wurden in entsprechendem Gelb lackiert, die Führungsachsen grau. Mit Rundumleuchte, auf dem PC ersteller Beschriftung, Decals und drei zusätzlichen Scheinwerfern wurde das Modell ergänzt.  
Schauenburg Bentonitanlage; Sie werden gemeinsam mit Vorteibsmaschinen oder Schlitzwandgerifern eingesetzt.  Maßstab 1:50 Basis-Container Kunststoff, Aufbauten
Messing und Weißmetall; Maßstab 1:50; Bj.: Dez.2001
Müller Rohrramme, M: 1:50 Eigenbau,  Antreib und Ramme Kunststoff, gefräst.


Die Oberwagen des DEMAG B 410 wurden nicht nur auf Raupenfahrwerke montiert, auch als Mobilkrane (Mobile Crane = MC) fanden die Geräte Einsatz. Eine Besonderheit dabei war, dass die Geräte eine hohe Standfestigkeit hatten, weshalb die Grundfläche abgestützt quadratisch war. Ich habe mir ein solsches Gerät mit dem Oberwagen des unten gezeigten B 410 selbst gebaut. Wie schon beim B 410 sind alle Teile im Eigenbau entstanden. Die Beschriftungen entstanden auf Folie wieder am Computer.


Im Fahrgestell integriert sind an der einen Strinseite zwei Scheinwerfer für Straßenfahrt, auf der anderen folgerichtig Rückleuchten und Bremslichter. Luftkessel dürfen nicht fehlen. Einen Tank gibt es am Unterwagen nicht, wie auf den Fotos vom Original zu erkennen war. Das erklärt den leeren Raum am Rahmen unter der Leiter.


Das Modell besitzt einen knapp 60 cm langen Ausleger, der sich aus Fuß-, drei langen und einem kurzen Mastzwischenstück zusammensetzt. Als Haupt wählte ich einen Hammerkopf. Neben dem Betrieb als Kran, waren diese Geräte auch geeignet um Baggerungen auszuführen. Für das Modell, das hier zunächst als Kran zu sehen ist, wird noch ein Greifer gebaut. Entsprechende Bilder werden nachgereicht.


Nachdem von NZG widersprüchliches zu hören ist, habe ich mich entschlossen, den Demag B410 LC selbst zu bauen. Hier eines der drei Modelle im Rohbau von Unter- und Oberwagen.


Und so sieht das Modell probehalber zusammen gesteckt und noch nicht entgültig montiert aus. Unterwagen Oberwagen und Gegengewicht aus Kunststoff. Im Oberwagen befinden rechts und links Messingseelen. Sie sorgen für entsprechende Tragfähigkeit.


Noch steht durch das Spiel in den Gelenken beim losen Zusammenstecken der A-Bock schief. Das wird sich bei der Endmontage ändern! Die Augen des Gestänges des A-Bocksbewährt aus Spliten hergestellt.


Im Endausbau kann der Bagger druch drei lange und zwei kurze Zwischenstücke im Ausleger in unterschiedlichen Höhen aufgebaut werden. Auch einen Hammerkopf wird es geben. Die Befestigung der Umlenkrollen an den Nackenseilen wird noch geändert werden und dann gefälliger erscheinen. Bis zur Fertigstellung ist noch viel zu tun!


5 Tage später: Der Bagger  zusammengebaut und in den Farben einer Nürnberger Firma lackiert. Ich denke, es muss nicht immer gelb sein!
Die Kurbeln wurden aus MS - 4 - Kantrohren und einer gedrehten ALU-Rolle montiert.

Die Beschriftung erfolgte mit Folie, auf dem PC hergestellt. Die Ketten stammen aus dem Bastelfundus und gehörten ursprünglich einmal zu einem Joal - Modell. Was noch fehlt: Verglasung und Einrichtung der Kabine. Das wird noch folgen.

Nahaufnahme mit dem Makro. Der Spalt erscheint größer, als er tatsächlich ist.

Nicht fehlen durfte die Rückfallsicherung und die Scheinwerfer. Die einzelnen Auslegerschüsse werden mit 1,0 mm Schrauben verschraubt.


Aufwändig war die Herstellung der Nackenseile. Die Ösen sind Ätzteile; 1,2 x4 mm messen die Ms-Röhrchen, in denen die Schlaufen der Seile gefasst sind. Die Seile wurden in einer Lehre exakt auf Länge gefertigt und die Schlaufen mit Sekundenkleber in den Röhrchen eingekebt.
Bauzeit vom Beginn der Konstruktion bis zum fertigen Modell: ca. 100 Stunden. Der augenblicklich für Fotozwecke montierte Haken wird durch einen Greifer ersetzt.


Und hier das fertige Modell mit Greifer und Inneneirichtung in der Kabine. übrigens, die Handhebel wurden aus Elektroniksteckern gemacht. Auf geht´s, Bodo, ran ans Baggerloch!




Für Schachtarbeiten in große Tiefen werden unterschiedliche Systeme angeboten. Ich habe mich hier für eine Teleskopvariante bei diesem Bagger entschieden, bei der das Teleskop hängend am Löffelstiel angebracht ist. Umgerechnet lassen sich damit Tiefen von mehr als 12 Metern im Original erreichen. Für mein Modell stehen zwei Greifer und ein Kranhaken zur Verfügung, um auch Rohre auf die Sohle zu bringen. Im linken Bild ist das Teleskop ein-, im rechten Bild ausgefahren.


Aus zwei mach eins: Fahrwerk vom Liebherr  Modell von NZG und Oberwagen vom Atlas 1304 ergaben einen Atlas 1304 K 2-Wegebagger.





Nicht nur der Lieberr Tieflöffel, auch der Hochlöffel ist ein dankbares Objekt für eine Anpassung an 1:50. Da die Maße des Modells mit Ausnahme des Faherhauses (es ist wesentlich zu klein) den Maßen des 964 im Maßstab 1:50 entspricht, liegt eine entsprechende Änderung nahe. Sie geht schnell und das Ergebnis kann sich trotz fehlender Auslegerwandungen sehen lassen. An Werkzeug wird nur benötigt, was das Bild oben zeigt, außer einem Flachschraubenzieher. Achtung: hier sind Torx-Schrauben verwendet!

Zunächst zerlegen wir das Modell in seine hauptsächlichen Bestandteile. Mit dem Flachschraubenzieher entfernen wir das Fahrerhaus durch Abhebeln.  Für den Bagger bauen wir das neue Fahrerhaus selbst nach den Unterlagen des Liebherrprospektes aus Polystyrol an, oder wir verwenden eine Kabine von Conrad . Ich entschied mich für  Variante 2. und nahm eine Kabine vom 885 mit Schutzgitter.

Auf dem PC fertigte ich nach den Maßen des Conrad FH´s eine Zeichung für den Turm von 18 mm Breite, 17mm Höhe und 34 mm Länge.Für die verlängerung desOberwagens unter dem Fahrerhaus fertigte ich aus 3mm Polystyrol ein Plättchen von 10,5x 22 mm zur Verlängerung des Oberwagens an. Alle Teile habe ich cnc gefräst. Mann kann die einfachen Teile aber auch mit dem Cutter aus 1-2 mm starkem Polystyrol schneiden. Zur Befestigung bohrte ich ein Loch von 2 mm mit einenm Abstand von 17,5 mm von hinten und 9 mm in der Breite in die Grundplatte des Turms. Die Nase an der Kabinenrückwand wurde abgeschliffen.

Der Zusammenbau erfolgt rechtwinkelig in dieser Eigenbaulehre. Danach wurde der Bagger porbehalber montiert, wieder demontiert und um Farbunterschiede zu vermeiden, die Grundplatte des Oberwagens und der Turm mit Sitz schwarz lackiert.


Die Schriftzüge "964" und "Liebherr 964" wurden am PC angefertigt und auf selbstklebene Folie für Laserdrucker gedruckt und angebracht.


Und so sieht der fertige Bagger nach dem kleinene Umbau aus. Eine Leiter und Scheinwerfer vervollständigen das Modell.


In verschiedenen Foren ist das Liebherr Modell des Tieflöffelbaggers Gegenstand von Umbauten.  Ich möchte als Hilfe hier einige Tipps geben, die den Umbau erleichtern.
Von UniCata gab es 2003 einen Umbausatz einer geätzen Kabine für dieses Modell in Kleinserie. Er enthielt eine Verlängerung des Rahmens für den Oberwagen unter der Kabine, aus 2 mm Kunststoff, eine Gummibodenimitation aus BRAWA Riffelblech, einen Fahrersitz mit Joysticks und einen Beschriftungssatz.
Wie kann der Sammler heute, nachdem es dieses Angebot nicht mehr gibt, selbst zu so einem Modell kommen? Entweder wird eine Kabine von einem Conrad Liebherr Modell verwendet, oder aber man fertigt sich nach einer solchen Kabine aus 1,00 mm  Polystyrol-
platten von Evergreen eine Kabine und die Einrichtung selbst an. (Tür muß ja nicht aufgehen, Platte bekommt man im Architekturmodellbau oder im gut sortierten Modellbahngeschäft.) Geklebt wird das Material mit Polystyrolkleber aus dem Handel. Der Schriftzug wird am PC angefertigt und auf ein weißes Etikett, bzw. auf  durchsichtige, laserdruckfähige Selbstklebefolie gedruckt.
Wie die beiden Bilder zeigen, entsteht so ein sehr ansprechendes Modell.          Umbau 2003, UniCata.
Übrigens: Die Modellmaße des Siku Baggers entsprechen denen des Liebherr 964 und nicht dem 974!
Atlas Tunnelbagger, M:1:50, Unterwagen und Ausleger Eigenbau, Oberwagen und Löffel Conrad, Baujahr (Bj.) ca. 1985

Fuchs 301 Tieflöffel, Studie für eine nicht realisierte Serie. Obwerwagen Messingblech geätz, Unterwagen Weißmetallguß, Ausleger Messing Vollmaterial, Maßstab: 1:50, BJ ca. 1999

Demag H485 mit  Tieflöffel Material Messing Erstes Modell  eines Tagebau  Hydraulikbaggers mit Tieflöffel  Maßstab: 1:50 .
Bagger: NZG; Tieflöffelumbau von UniCata.



Die Firma Hülskens in Wesel ist auf Wasserbau spezialiert. Für sie fertigte ich obigen H85 Aquadigger, der auf einem Ponton montiert
wurde, welches ein Schiffsmodellbauer
angefertigt hatte.
Das linke Modell montagegefertig für das Ponton. M:1:50 Bj.: 1995.



Der O & K RH 18 war der erste von O&K gebaute Großbagger und so der Vater  aller O&K Großbagger bis zum RH 400.


P&H importierte und verkaufte O&K-Geräte
unter  P&H in den USA

Für einen sehr geschätzten und lieben Sammlerfreund baute ich in den 80iger Jahren diesen  Hitachi KH 500 als Einzelstück. Maßstab: 1:50.


Menck M 154 mit Greifer, Schleppschaufel und Abrißbirne. M.: 1:50, Bj.: 1996-2003
Menck M 75 mit Greifer M.: 1:50
Bj.: 1996-2003



Menck M 75 mit Tieflöffel; M.: 1:50
Bj.: 1996-2003
Menck M 154 mit Hochlöffel M.: 1:50,
 Bj.: 1996-2003
Cat 225 mit Ramme. Ramme aus Messing(MS) in hölzerner Lötlehre gelötet, Bj. ca. 1983;  M: 1: 50

Die Ramme hat alle Fuktionen des Vorbildes.






Delmag Ramme, Eigenbau, Kunststoff und Messing; M: 1:50  Trägergerät: Liebherr
954, Bj.:ca. 1998.
Menck M 154 mit Ramme Huckepack, Bj: 2001; M: 1:50; Weißmetall, Eigenbau


Menck M 92 LC mit Schleppschaufel, Bj: 2003;
M: 1:50; Weißmetall, Eigenbau
BG 9, Eigenbau, auf RH 6. M: 1:50,
Mast Weißmetall; Bj.: ca. 1998



Senebogen 635; Bj.: 1995; Oberwagen und Ausleger Kunstoff, M.:1:50



Liebherr 840 HD; Träger für Schlitzwandfräse; M: 1:50 Bj.: ca. 1991
Fahrwerk:Conrad LH954; Oberwagen Eigenbau, Kunsttoff.
Menck M 154 Hochlöffel, Eigenbau Weißmetallguß; Bj:1999 M.:1:50

Demag H185 Tieflöffel ; Umbau aus NZG-Modell mit Hochlöffel, Ausleger und Schaufel Polistyrol, Eigenbau; M.:1:50 ;  Bj.: ca 1984


Klemm Ankerbohrgerät KR-806-3 M: 1:50 Bj.: 2001;Material: Weismetall, Messing und
Polistyrol
Klemm KR 704 E Material: Kunststoff; Messing: M.:1:50; Bj.: 2001

Müller Rohrramme, M: 1:50 Eigenbau,  Antreib und Ramme Kunststoff, gefräst.


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