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H.-P. Weigel


 - Gallerie Dioramen -
  Kalksandsteinwerk mit Sandgrubenbahn

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In den 1950iger und  60iger Jahren wurde der Sand für eine Kalksteinfabrik in unserer Nähe aus der Sandgrube mit einer Grubenbahn angeliefert. Heute erhält die noch bestehende Fabrik Ihren Sand per LKW. da der betrerib an einem bahnhof der Strecke Nürnberg - Prag lag, wurde der benötigte Kalk in Silowagen mit der Bahn angeliefert.
Ein reizvolles Thema, zumal auch ein Teil der Steine per Bahn auf Reisen ging. Zur Zeit bin ich mit der Konstuktion und Gestaltung des ersten Modules der Fabrik und der Zufahrt der Lorenbahn zur Herstellung der Steine beschäftigt. Die nachfolgenden Bilder zeigen den Baggersee und die Lorenbahn, soweit sie bereits fertig gestellt ist.

August 2009:

Das Bild zeigt den Aufbau der Module, ihre Befestigung und Stromversorgung der Anlage. Die Module sind 90 x 45 cm groß und ruhen auf Füßen von IKEA IVAR.

Herzstück der Verladung ist ein Baggersee, aus dem der Sand gewonnen wird. Er entstand durch streichen der Grundplatte mit Hochglanzlack in grün und himmelblau naß in naß. nach dem Trocknen (24 Stunden) erfolgte die Auflage mit der Seefolie. zunächst wurde entsprechend der Kontur des Ufers eine Schablone gemacht, auf die Folie aufgelegt und die Folie entsprechend mit dem Cutter zugeschnitten. Mit kleinen Nägeln erfolgte die Befesteigungentlang des Ufers. Anschließend wurde mit Aquariensand nachgestreut und so die Nägel abgedeckt.  

Von der Verladestelle führt die Bahn aus der Grube über eine Rampe hinaus. Längst haben sich ein paar Wasservögel niedergelassen. beim letzten Sturm ist einer der abgestorbenen Uferbäume abgebrochen und liegt im seichten  Wasser. Gras und Schilf haben das
Ufer erobert und lassen seichte Stellen langsam wieder verlanden, ein Stamm treibt im Wasser.

Die Lok fährt mit Ihrer Fracht nur wenige Meter am Ufer vorbei.

Der im Wasser liegende Baum aus der Nähe. Und so wurde das Wasser hergestellt: Zuerst wurde die Seefläche naß in naß mit Hochglanzlack in dunkelgrün und himmelblau gestrichen. Nach dem Trocknen wurde Seefolie aufgelegt. dazu wurde auseinem größeren stück papier entlang dem Ufer eine schablone geschnitten, nach der die Folie zugeschnitten und danach im randbereich angenagelt wurde. Anschließend  wurde die Seefolie am Uferrand mit Weißleim eingestrichen, mit Sand eingestreut und trocknen gelassen. Am vorderen Rand wurde die Folie auf 1,5 cm um90 Grad umgeknickt und mit der Abdeckleiste befestigt.

Hier die beiden Modulteile vor der Lackierung und Landschaftsgestalung. Unterlage für die Lanschaft ist beim Linken Modul ein über den Rahmen gespanntes Packpapier. Nach dem Streichen mit Dispersionsfarbe braun, habe ich zunächst die offenen Sandflächen mit Ponal eingestrichen und danach eingestreut. Nachdem diese getrocknet waren, wurde das Gras mit dem Heki Grasmaster aufgebracht. Dazu wurden verschieden Längen und Farben in kleineren und größeren Flächen gemischt begrast.dort wo die Verlandung dargestellt werden sollte, habeich auf der Seefolie direkt Gras aufgetragen. nachcdem trocknen spannt sich das Packpapier so wie man die Lanschaft haben wollte. Dieses Verfahren schafft absolut leichte Module. Sie sind allerdings nicht gegen Stichbeschädigung sicher.

07. -12.09.09

Anstatt einer Kleinstkontrollanlage habe ich mit Kartons auf zwei Modulen die Dimentionen der Fabrik versucht nachzustellen.

Die Hallendächer markieren den Bereich der Produktion der Rohlinge, die falchen Kartons den Ofenbereich...

...und die Freifläche den Bereich des Lagers und Versandes mittels LKw und Bahn. Die Porte und Verwaltung fehlt noch. Die Dächer stammen von einer H0 Bahnsteighalle, der Kran stammt von Kibri H0, der Kamin ist ein entsprechend gekürztes Tischbein. Entsprechend meine Vorstellungen mache ich mich an die Konstruktion der Gebäude.


Diese Bild gibt einen Überblick über den Stand der Arbeiten zum 13.09.09. In der Mitte befindet sich hinten die Halle zur Sandanlieferung. In der Mitte der Hallen der Bereich zur Herstellung der Steinrohlinge aus Kalk, Sand und Wasser. Im Vordergrund noch ohne Türen die Konvektomatenkammern, in denen die Steine bei 200 - 300 Grad 4-8 Stunden getrocknet werden. Links befindet sich das Büro und die Steuerung der Konvektomaten, rechts das Heizwerk zur Erzeugung der nötigen Wärme. 

Frontansicht der Anlage. Die Öfen sind noch ohne Türen. Die Gleise für die Loren, auf denen die Kalksandsteine aus dem Ofen kommen, sind sichtbar. Das Heizhaus verfügt über ein großes Tor und entsprechende Fenster. Der geplante Gleisanschluß ist durch den Waggon und das Gleis angedeutet. Zwischen Gleis und  hinterer Kranbahn ist Stauraum zum Lagern der fertig gebrannten Steine. Hinter dem Steuerhaus steht ein erstes Silo.

14. -26.09.09

Einiges hat sich getan an dem Kalksandsteinwerk. Der Kamin und ide Heißdampfzuführung zu den Kovetomaten ist mit Mauerpappe verkleidet. es fehlt aber noch der betongraue Sattel Die Hallen sind teilweise lackiert (Steuerhaus, Heizhaus, Konvektomatenhalle. Ein Teil der Tore sind angefertigt und eingebaut. Die beiden Silos sind bis auf die Leitern und die Brüstungen fertig. Der Platz vor den Kovetomaten ist mit Polystyrolplatten belegt. Darin sind die Gleise zu den Konvetomaten angelegt, die Drehscheiben sind angedeutet und für die Werksbahn ist eine Nut in die Platte gefräst, um darin ein Gleis einzubetten, um den Platz auch befahren zu können.

Das Steuerhaus, und das Heizhaus sind mit Fenstern, Türen und Tor versehen. Ein Teil der Fenster und Tore muß noch lackiert werden. Ebenso fehlt dem Platz seine Beton- oder Asphaltdecke. Die Platten wurden mit doppelseitigem Klebeband aufgeklebt.

28.09.-03.10.09
In den letzten Tagen ist nicht all zu viel passiert. Die fehlenden Tore wurden angefertigt und lackiert, ebenso die Fabrikfenster. Der Platz zwischen dem Heizwerk und den Hallen wurde gepflastert und die Prellböcke wurden gesetzt.



5.-10.10.2009 
Aus 0,6mm starkem Flugzeugholz und 3 x 3 mm Leisten entstanden zunächst Einmal-Paletten in der Größe 2,0 x 3,0 cm. Diese wurden mit Kreide beladen (aufgeklebt).  Da die Steine nicht nur auf O- und Niederbordwagen, sondern auch im "von-Haus-zu-Haus-Verkehr" versendet wurden, mußte natürlich auch ein entsprechender Wagen her. Aus einem Rai-Mo Bausatz eines Nierderbordwagens entstand dieser Behältertragwagen. Ach, Sie meinen, da fehlt noch was? Wie, der Eckhauber Magirus mit Auflieger zum Transport der Behälter? Ja, der ist aber auch schon in Arbeit. und die passenden Behälter auch.




Langsam belebt sich die Szene, wie an de beiden Bildern oben und unten zu sehen ist.

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